und auf einmal war es vorbei. und der kopf leer und frei. und wieder so viel platz im herzen.
in dem moment tat es nichteinmal weh. weil man es geahnt hatte. irgenwo tief im inneren.
und tanzentanzentanzen. bis man nichts mehr sieht. und nichts mehr hört.
es ist auch nur die angst, die bellt, wenn ein königreich zerfällt
in ziemlich genau zwei gleich grosse teile. past und present future
solange bis man sich nicht mehr sicher ist was man fühlt. und ob man fühlt.
bis zu diesem durcheinander. und selbstmitleid für alle. jeder bringt sich selbst nach haus
und fast vernünftig aber raus.
und trinken natürlich. viel trinken. auf den alkohol versteht sich, nicht auf die liebe.
das gegenteil von gut ist gut gemeint
und unterdrücken. bis es weh tut.
hauptsache nicht hinschauen.
weil wir bleiben wie wir waren und "feuer frei und weiteratmen"
das gute wissen ist nicht billig
zwischen "...glaub ich nicht..." und "...will ich..."
und vielleicht sogar doch noch erkennen. was besser ungewusst geblieben wäre.
ist man jetzt wo man nicht mehr high ist, froh dass es vorbei ist ?
bis wir glücklich auf der erde kriechen, denn tiefer kann man nicht sinken. und jeden morgen spucken wir unsere leber aus. stückchenweise. bis das herz endlich explodiert. weil es zu groß geworden ist für die brust.
dann sind wir glücklich.
und es geht immernoch nicht. wie immer zu viele gedanken. zuviele möglichkeiten, die es durchzuspielen gibt.
und ich weiß doch genau dass ich es lassen sollte. es wid doch sowieso ganz anders enden.
noch 3 stunden bis der wecker klingel. hätte der tag 48 stunden wäre alles besser. ganz bestimmt.
er kann wirklich gut singen, beim gitarrespielen. so als ob er gerade neben mir steht. und ich singe mit. ausnahmsweise. nur weil gerade niemand hier ist.